Johann Arnold

Über Johann Arnold

- Jahrgang 1974 - Versicherungsfachmann BWV - Experte für Vorsorgemanagement spezialisiert auf Altersvorsorge und Einkommenssicherung - seit 9 Jahren Erfahrung im Bereich Finanzdienstleistungen Als Spezialist für Vorsorgemanagement steht Johann Arnold bei Aquitus vor allem für Klarheit, Transparenz, Unabhängigkeit sowie bedarfsorientierte Vorsorgelösungen.

„Riestern“ ist besser als sein Ruf

VersorgungslückeRiester aus der Mode gekommen
Die Riester-Rente hat in den vergangenen Monaten viel von ihrem Image als sichere, vermeintlich renditebringende und geförderte Altersvorsorge eingebüßt. Laut einer von der BILD-Zeitung in Auftrag gegebenen Studie ruht ein Fünftel – also 20 Prozent – aller abgeschlossenen Riester-Verträge, da die Bürger nichts mehr einzahlen.
Andere Studien stellen die Sinnhaftigkeit des Produktes Riester-Rente generell infrage. Sie kritisieren eine mutmaßliche Verschwendung der Zulagen, zu hohe Kosten und zu geringe Renditen. Die diesjährige Postbank-Altersvorsorge-Untersuchung kommt etwa zu dem Ergebnis, dass die Entwicklung bei dem 2002 von Walter Riester eingeführten privaten Vorsorgemodell miserabel sei. Weiterhin sähen nur noch 24 Prozent der Deutschen im „Riestern“ eine ideale Form der Alterssicherung.
Schuld an dieser Vorsorgemüdigkeit ist, so ein Regierungsbericht, wieder einmal die Finanzkrise: Sie habe zu einer zunehmenden Skepsis gegenüber kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen geführt.

Finanzkrise und falsche Beratungen sorgen für Riester-Müdigkeit
Richtig ist zumindest, dass unter Riester-Sparern wie auch bei denjenigen, die sich für eine Riester-Förderung interessieren zur Zeit eine große Unsicherheit herrscht. Diese kann mehrere Ursachen haben. Interessenten und Kunden werden oft falsch beraten und die erforderte Beitragshöhe wird falsch ermittelt. Das führt dazu, dass Zulagen nicht mit vollem Umfang an den Sparer weitergegeben werden (können).

Eigentlich sollte jeder Riester-Vertrag vor dem Abschluss individuell auf die Einkommensverhältnisse und die soziale Stellung des Sparers angepasst werden.  Selbst laufende Verträge sollten einmal jährlich mit den persönlichen Rahmenbedingungen des Sparers abgeglichen werden, damit die Grundvoraussetzungen für die Zuteilung der vollen Zulagen erhalten bleiben.
Hohe Vertriebskosten und die schlechte Entwicklung von Verträgen müssen nicht sein, nicht jeder Durchführungsweg ist gleich, wenn es um Kostenentwicklung und Rendite geht. Hier ist die Auswahl des richtigen Weges sowie Anbieters entscheidend. Aktuell gibt es folgende Riester-Varianten:

  • Bank- und Fondsparpläne
  • Bausparriester
  • Riester-Verträge im Versicherungsmantel

wahlweise klassisch oder fondsgebunden.

Vorteile bei richtiger Beratung
Trotz aller Kritik an der Riester-Rente kann sie sowohl für Gering- als auch für Gutverdiener gleichermaßen vorteilhaft sein. Ausschlaggebend ist die richtige Auswahl des Durchführungsweges und des Anbieters.
Dabei setzen wir von Aquitus Finanzmanagement auf hohe Qualität und kundenfreundliche Anbieter mit einem ausgezeichneten Preis- Leistungsverhältnis. Wir beraten Sie unabhängig, individuell und transparent. Unser Vorsorgespezialist beleuchtet und prüft gemeinsam mit Ihnen sämtliche Vorteile aber auch Konsequenzen eines Riester-Vertrages.

 

Lebensversicherungen und der Garantiezins

Euro Geldscheine mit Schloss und Kette.Lebensversicherer können Garantiezins nicht mehr halten
Die Nachricht, dass immer mehr Lebensversicherer den Garantiezins von mindestens 1,75% nicht mehr zahlen können, machte in den letzten Wochen die Runde durch sämtliche Medien und erschreckte Millionen Bundesbürger. Schon jetzt wird von einzelnen Gesellschaften berichtet, die ihren Kunden neue Policen zu schlechteren Konditionen anbieten.

EZB schuld
Wie konnte es so weit kommen? Schuld ist wohl die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Eurokrise. Der Leitzins liegt im Moment nur bei 0,75%. Sichere Staatspapiere wie Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit werfen mit aktuell 1,43% nicht viel mehr ab.
Damit lässt sich der Garantiezins von 1,75% geschweige denn Altersverträge mit 4% Garantiezins nicht mehr dauerhaft finanzieren.
Nach einem Bericht des Handelsblattes wird ein Fünftel aller Anbieter bereits ab 2018 nicht mehr in der Lage sein, die Garantiezinsen aus den vorhandenen Kapitalanlagen vollständig zu decken.

Neue Policen zu schlechteren Konditionen
Mehrere Versicherer auf dem deutschen Markt bieten schon gar keine kapitalgedeckten, sondern nur noch fondsgebundene Vertragsvarianten an. Andere offerieren ihren Kunden, die vor Jahren eine Versicherung mit hoher Garantieverzinsung oder langer Vertragslaufzeit haben, neue Produkte zum Umtausch.
So wurde bekannt, dass bei der Ergo Versicherte dazu gebracht wurden, ihre Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen und das eingesparte Geld als Einmalbetrag in eine Unfallversicherung einzuzahlen.

Nicht unüberlegt handeln!
Bei einer unüberlegten, vorzeitigen Kündigung eines Altersvorsorgevertrages lauern unvorhersehbare Konsequenzen. So eine Kündigung kann weitreichende Folgen für die geplante Verwendung zur Aufbesserung der gesetzlichen Rente haben.
Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten mahnt zur Vorsicht, denn, so Kleinlein, ein Wechsel sei immer mit Verlusten und Nachteilen verbunden.

Aquitus empfiehlt: Genau prüfen lassen
Ihr Vorsorgespezialist bei Aquitus Finanzmanagement beleuchtet im Beratungsgespräch gemeinsam mit Ihnen bereits bestehende Verträge. Neutral und individuell prüft er gemeinsam mit Ihnen, ob Ihr Vertrag sein Leistungsversprechen im Zuge der momentanen Garantiezinspolitik halten kann. Außerdem wird geprüft, ob die im Vertrag enthaltenen Leistungen Ihren Wünschen, Erwartungen und Zielen entsprechen.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, um Ihren Bedarf aus verschiedenen Perspektiven offen zu legen. Wir finden die passende Finanzlösung für Sie.

Sind Kapitalversicherungen überhaupt noch zu empfehlen?

Lebensversicherer Opfer der Krise?
Die Nachricht, dass einige Anbieter von Lebensversicherungen ihren Kunden den versprochenen Garantiezins von  momentan mindestens 1,75 nicht mehr zahlen können, schockierte in den letzten Wochen Millionen Bürger in der BRD. Eigentlich gilt der Garantiezins für die gesamte Laufzeit des Vertrages. Laut Handelsblatt wird aber 1/5 aller Anbieter bereits ab 2018 nicht mehr in der Lage sein, diesen Zins zu zahlen.

EZB-Politik für LV unvorteilhaft
Schuld daran ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Nationalbank (EZB) in der Euro-Krise. Der Leitzins liegt im Augenblick nur bei 0,75% und auch sichere Staatspapiere wie Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit werfen nicht mehr genug ab, um den Garantiezins dauerhaft zu finanzieren.

Versicherer reagieren auf Druck
Damit ist eine der beliebtesten Anlageformen in Deutschland aufgrund der gegenwärtigen Marktlage empfindlich unter Druck geraten. Die oben beschriebenen Maßnahmen haben nichts mit Gewinnstreben der Konzerne zu tun. Es sind vielmehr notwendige Aktivitäten, um dieses Geschäftsmodell in den aktuellen Krisenzeiten abzusichern.

Kapitalversicherungen heute nicht mehr sicher?
Noch immer gelten Kapitalversicherungen – so steht es zumindest in den Lehrbüchern – als sichere und brauchbare Geldanlage und wird als solche empfohlen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass diese Erkenntnis aus  funktionierenden Finanzmärkten abgeleitet wurde. Außerdem wurde davon ausgegangen, dass Staaten solvente Schuldner seien und ein grundlegendes Vertrauen von institutionellen und privaten Anlegern in Staatspapiere herrsche.
Da diese Rahmenbedingungen im Moment aber nicht vorliegen, sollte diese Empfehlung zumindest nicht unreflektiert umgesetzt werden.

Aquitus checkt ihre Anlagen auf Krisensicherheit
Auf keinen Fall sollten Sie sich bei der Entscheidung, wie Sie Ihr Kapital weiterhin anlegen wollen von Unsicherheit oder gar Panik leiten lassen. Lassen Sie Ihr Portfolio akkurat und in Ruhe auf seine Robustheit und Krisenresistenz überprüfen, um gemäß der Marktlage die passenden Maßnahmen zu ergreifen.
Aquitus führt ab 100.000€ einen individuellen Robustheits- und Krisenresistenzcheck durch. Ab 10.000€ können Sie einzelne Produkte dahingehend überprüfen lassen.

“Riestern” wird immer unbeliebter

Wir sorgen vorKeine Lust mehr zu riestern
Die Deutschen scheinen zunehmend keine Lust mehr auf private Altersvorsorge zu haben. Selbst das mit 2,4 Milliarden staatlich subventionierte Angebot der Riester-Rente wird immer weniger in Anspruch genommen: Laut BILD-Zeitung ruht ein Fünftel – also 20 Prozent – aller abgeschlossenen Riester-Verträge, da die Bürger nichts mehr einzahlen.

Finanzkrise wieder einmal schuld
Schuld an dieser Vorsorgemüdigkeit sei, so ein Regierungsbericht, wieder einmal die Finanzkrise: Sie habe zu einer zunehmenden Skepsis gegenüber kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen geführt.
Mehrere Forschungsinstitute stellen außerdem die Sinnhaftigkeit der Riester-Rente generell in Frage. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das 2002 eingeführte Produkt keine positive Entwicklung durchgemacht hat. Nur noch 24 Prozent der Deutschen sehen, wie eine Studie der Postbank zeigt, das Riestern als eine „ideale Form der Alterssicherung“ an.

Auch Versicherer nehmen Abstand
Aber auch für Finanzdienstleister wird die Riester-Rente immer unattraktiver. Das liegt einerseits an der sinkenden Nachfrage von Seiten der Kunden, andererseits am anhaltenden Niedrigzinsniveau an den Kapitalmärkten. Bei den geförderten Riester-Policen müssen die Unternehmen dem Kunden neben einer lebenslangen Rente auch noch eine Beitragsgarantie geben.
Umso wichtiger ist eine umfassende Beratung, die alle Lebensbereiche des Interessenten in den Fokus rückt. Aquitus hilft Ihnen gern weiter.

Keine Lust mehr zu riestern

Die Deutschen scheinen zunehmend keine Lust mehr auf private Altersvorsorge zu haben. Selbst das mit 2,4 Milliarden staatlich subventionierte Angebot der Riester-Rente wird immer weniger in Anspruch genommen: Laut BILD-Zeitung ruht ein Fünftel – also 20 Prozent – aller abgeschlossenen Riester-Verträge, da die Bürger nichts mehr einzahlen.

Finanzkrise wieder einmal schuld

Schuld an dieser Vorsorgemüdigkeit sei, so ein Regierungsbericht, wieder einmal die Finanzkrise: Sie habe zu einer zunehmenden Skepsis gegenüber kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen geführt.

Mehrere Forschungsinstitute stellen außerdem die Sinnhaftigkeit der Riester-Rente generell in Frage. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das 2002 eingeführte Produkt keine positive Entwicklung durchgemacht hat. Nur noch 24 Prozent der Deutschen sehen, wie eine Studie der Postbank zeigt, das Riestern als eine „ideale Form der Alterssicherung“ an.

Auch Versicherer nehmen Abstand

Aber auch für Finanzdienstleister wird die Riester-Rente immer unattraktiver. Das liegt einerseits an der sinkenden Nachfrage von Seiten der Kunden, andererseits am anhaltenden Niedrigzinsniveau an den Kapitalmärkten. Bei den geförderten Riester-Policen müssen die Unternehmen dem Kunden neben einer lebenslangen Rente auch noch eine Beitragsgarantie geben.

Wichtig: Die richtige Beratung
Dennoch kann die Riester-Rente sowohl für Gering- als auch für Gutverdiener vorteilhaft sein. Aquitus setzt auf hohe Qualität und kundenfreundliche Anbieter mit einem ausgezeichneten Preis- Leistungsverhältnis. Wir beraten Sie unabhängig, individuell und transparent.

Deutsche zweifeln an gesetzlicher Rente

vorsorge_geldLaut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), Berlin zweifelt ein Großteil der Deutschen an der Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung. Zugleich befürchten 76% der befragten Erwerbstätigen zwischen 18 und 65 Jahren eine Senkung ihres bisherigen Lebensstandards im Alter – der höchste Wert seit 2009.

DIA-Sprecher Klaus Morgenstern vermutet, dass einerseits die Angst vor den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise und andererseits die aktuell überall präsente Diskussion über Altersarmut für das Ergebnis verantwortlich sind.
Gleichzeitig, so der Experte weiter, werde die Sicherheit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge weiterhin auf hohem Niveau gesehen.

Dennoch ist die Bereitschaft deutscher Arbeitnehmer, sich privat abzusichern weiterhin gering und lediglich ein Viertel der Befragten gab an, das in naher Zukunft zu ändern. Die Bereitschaft zur privaten Vorsorge ist jedoch nicht zurückgegangen.

Das Angebot für private Altersvorsorge erscheint auf den ersten Blick mannigfaltig. Hier die richtige Lösung zu finden, ist nicht immer einfach. Der Aquitus-Vorsorgeexperte berät Sie gern und hilft Ihnen, den für Sie passenden Weg durch den privaten Vorsorgedschungel zu finden.

Einkommenssicherung fatalerweise unterschätzt

gut versichert ! - VersicherungenImmer mehr Deutsche melden sich berufsunfähig
Statistisch gesehen meldet sich jeder fünfte Erwerbstätige in Deutschland vor Erreichen des Rentenalters erwerbs- oder ganz berufsunfähig. In Berufen, die ein hohes Maß an körperlich anstrengender Arbeit abverlangen, sind es sogar noch mehr: Hier wechselt jeder Zweite – also 50% – vorzeitig in den Ruhestand.
Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind unterschiedlich und hängen vom Berufsbild ab. Skelett- und Muskelschäden werden bei körperlicher Arbeit häufig angeführt. Berufsbilder mit einem hohen Stresspegel gelten ebenfalls als gefährdet. Lehrer, die täglich mit hohen psychischen Belastungen umgehen müssen und Altenpfleger, bei denen zu der psychischen noch eine hohe körperliche Beanspruchung dazukommt, sind nur zwei Beispiele.

Die unterschätzte Gefahr
Die Zahlen sprechen für sich und die Anzahl derer, die aufgrund körperlicher oder psychischer Beschwerden das Rentenalter nicht erreichen, ist in den letzten Jahren eher gestiegen denn gefallen. Dennoch verschwenden die meisten Erwerbstätigen kaum einen Gedanken daran, selbst einmal das Rentenalter nicht erreichen zu können – eine unterschätzte Gefahr. Sie versäumen ebenfalls die Möglichkeit, ihr Einkommen durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu sichern.

Nachteilige Erwerbsminderungsrente
Für den, der keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, zahlt der Staat im Fall von Arbeitsunfähigkeit eine gesetzlich verankerte Erwerbsminderungsrente. Zwar existiert auch eine höher dotierte staatliche Berufsunfähigkeitsrente. Diese wird aber nur an vor dem 01. Januar 1961 geborene Antragssteller ausgezahlt.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente deckt im Fall einer Berufsunfähigkeit kaum den täglichen Bedarf ab, da sie bei lediglich 30% des vorherigen Bruttoeinkommens liegt. Das aber auch nur, wenn der Versicherte als vollständig erwerbsunfähig gilt. Die Berufsunfähigkeitsrente bietet zwar eine höhere Absicherung, die aber ebenfalls kaum ausreicht. Außerdem besteht die Möglichkeit der „abstrakten Verweisung“: Der Berufsunfähige kann nicht nur in seinem erlernten Berufsfeld sondern in  irgendeine für ihn zumutbare Tätigkeit verwiesen werden, die die Rentenkasse bei dessen gegenwärtigen Gesundheitszustand für zumutbar hält.

Vorteile der privaten  Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Vorteile einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung liegen auf der Hand: Zunächst einmal kann die Rentenhöhe kann individuell angepasst werden. Private Anbieter verzichten außerdem auf die abstrakte Verweisung, sondern deuten konkret auf den Beruf, wie er in gesunden Tagen ausgeführt wurde (konkrete Verweisung).

Transparenz ist wichtig – auf beiden Seiten
Bei der Auswahl des passenden Anbieters für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist es wichtig, sich für eine Gesellschaft zu entscheiden, die über möglichst kundenfreundliche Bedingungen verfügt:

  • Transparenz
  • Verträge, nach denen Leistungen schnell gebilligt werden
  • Leistung bei bereits sechsmonatiger Berufsunfähigkeit

Wir ermitteln den für Sie idealen Versicherer unter der Berücksichtigung folgender Faktoren:

  • Genaue Ermittlung des monatlichen Absicherungsbedarfs
  • Laufzeit
  • Auswahl eines robusten Anbieters
  • Ausgewogenes Preis- Leistungsverhältnis

Genauso wichtig ist aber auch, dass Sie bei der Antragsstellung alle Gesundheitsfragen in Ihrem eigenen Interesse wahrheitsgemäß beantworten, die vorvertragliche Anzeigepflicht darf nicht verletzt werden. Liegt eine Verletzung dieser Anzeigepflicht vor, löst sich der Versicherer von seinem Leistungsversprechen und ist nicht mehr verpflichtet, in Leistung zu gehen.

Lebensversicherungen in der Krise

Schockmeldung
Immer mehr Lebensversicherer können den Garantiezins offenbar nicht mehr in Gänze zahlen! Diese Meldung geisterte in den letzten Tagen durch die Medien und schockierte Millionen Bundesbürger.

Leitzins zu niedrig
Schuld daran ist die die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) in der derzeitigen Krise. Der Leitzins liegt im Moment nur bei 0,7%. Sichere Staatsanleihen werfen mit 1,43% auch nicht viel mehr ab. Das macht es den Versicherungen so gut wie unmöglich, den Garantiezins von mindestens 1,75% dauerhaft zu finanzieren

Neue Policen zu schlechteren Konditionen
Einige Gesellschaften bieten ihren Kunden bereits andere Policen mit schlechteren Konditionen oder andere Produkte zum Tausch an. Bei der Ergo wurden Kunden beispielsweise dazu gebracht, ihre Lebensversicherungen vorzeitig zu kündigen. Das bereits angesparte Geld konnte als Einmalbetrag in eine Unfallversicherung eingezahlt werden.

Wechsel = Risiko?
Der Bund der Versicherten mahnt jedoch zur Vorsicht: Laut Vorstandschef Axel Kleinlein ist ein Wechsel immer mit Verlusten und Nachteilen verbunden. Weiterhin wird vor gesplitteten Zinsmodellen gewarnt, denn bei niedriger Rendite fällt auch der Zins und kann sogar ganz wegfallen.
Deshalb: Genau hinschauen und keinen vorzeitigen Abschluss tätigen!

Privat vorsorgen – aber wie?

vorsorgeDeutsche zweifeln an gesetzlicher Rentenversicherung
Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zweifelt ein großer Teil der Deutschen an der Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung. DIA-Sprecher Klaus Morgenstern gab an, dass der Grund hierfür bei der allgemeinen Angst vor der Staatsschuldenkrise sowie in der sehr präsenten Diskussion über Altersarmut zu suchen sei. Das mangelnde Vertrauen geht mit der Befürchtung einher, der Lebensstandard müsse im Alter gesenkt werden.

Private Vorsorge
Mehr erhoffen sich die Befragten, so Morgenstern weiter, von der betrieblichen und/oder privaten Altersvorsorge. Doch trotz dieser Einschätzung ist die Bereitschaft, die Versorgungslücke im Alter zu schließen nicht größer geworden. Lediglich ein Viertel gab an, sich in naher Zukunft darum kümmern zu wollen. Befragt wurden 1.017 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren.

Anbieter- und Tarifdschungel bei der privaten Vorsorge
Das Zögern vieler, sich mit den Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen hat sicherlich nichts mit einem Mangel an Angeboten und Information zu tun, im Gegenteil: Es besteht ein Überangebot von Anbietern und Tarifvarianten.
Um die eigene private Altersvorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente sicher für die Zukunft zu gestalten, wird so mancher Anleger so vor eine große Herausforderung gestellt. Dass hier eine  Unsicherheit bei der Auswahl des richtigen Durchführungsweges entstehen kann, ist nur natürlich.

Was Sie vor einem Abschluss bedenken sollten:
Jeder Anleger hat andere Erwartungen, Bedürfnisse und Ziele. Deswegen sollte man vor einem Abschluss unbedingt folgende Punkte mit seinem Berater besprechen:

  • In welcher Schicht kann oder soll ich investieren? Schicht 1, 2 oder 3 ?
  • In welchen Schichten kann oder darf ich investieren?
  • In welcher Schicht liegen die größten Vor- oder Nachteile für mich?
  • Welcher Durchführungsweg ist der richtige für mich? Riester, Rürup, Lebensversicherung, betriebliche Altersvorsorge…etc.
  • Welche Anlageform ist die richtige für mich? Klassisch oder fondsgebunden?
  • Welcher Anbieter ist der richtige für mich?
  • Mit welchen Kosten muss ich beim Abschluss eines Altersvorsorgeproduktes rechnen?

Ihre Bedürfnisse sind uns wichtig!
Um den Überblick im Anbieter- und Tarifdschungel nicht zu verlieren, sollten sich interessierte Anleger unbedingt an einen Versicherungsmakler wenden. Dieser ist unabhängig und hat in der Regel Zugriff auf den gesamten Versicherungsmarkt. Durch diesen Überblick kann er seinem Klienten ein genau auf dessen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot unterbreiten.

Bei jeder Altersvorsorgeberatung richten wir den Blick auf Ihre gesamte Lebenssituation. Wir beziehen hierbei alle eventuell schon getätigten Altersvorsorgeverträge und Investments mit ein. Diese Rundumbetrachtung erlaubt es, einen individuellen und vollkommen auf Sie zugeschnittenen Vorsorgeplan zu erstellen.

Einkommenssicherung wird unterschätzt

Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsminderungsrente?
Wer keine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, für den zahlt der Staat im Fall von Arbeitsunfähigkeit eine gesetzlich verankerte Erwerbsminderungsrente. Zwar existiert auch eine höher dotierte staatliche Berufsunfähigkeitsrente. Diese wird aber nur an vor dem 01. Januar 1961 geborene Antragssteller ausgezahlt.

Berufsunfähigkeit – verkannte Gefahr
Die meisten Erwerbstätigen verschwenden kaum einen Gedanken daran, eines Tages berufsunfähig zu sein. Sie vergessen auch, sich in diesem Fall durch eine private Einkommenssicherung zu schützen. Doch damit verkennen sie eine konkrete Gefahr: Statistisch gesehen meldet sich jeder fünfte erwerbs- bzw. berufsunfähig. Bei körperlich anstrengenden Berufen ist es sogar jeder zweite – also 50%, die das reguläre Renteneintrittsalter nicht erreichen.

Die Nachteile staatlicher Absicherung
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente deckt im Fall einer Berufsunfähigkeit kaum den täglichen Bedarf ab, da sie bei lediglich 30% des vorherigen Bruttoeinkommens liegt. Das aber auch nur, wenn der Versicherte als vollständig erwerbsunfähig gilt. Die Berufsunfähigkeitsrente bietet zwar eine höhere Absicherung, die aber ebenfalls kaum ausreicht.
Bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch kann die Rentenhöhe individuell angepasst werden. Wichtig ist hierbei, den passenden Anbieter mit einem kundenfreundlichen Bedingungswerk auszuwählen.